1979

Aktuelle Probleme der Gemeinde Bettingen

Willy A Müller

Jede Gemeinschaft von Menschen zeichnet sich durch ihre spezifischen Aufgaben und Probleme aus. Dies zeigt sich mit aller Deutlichkeit im politischen Leben einer Gemeinde, der kleinsten, zugleich aber auch wichtigsten Zelle unseres föderalistisch aufgebauten Staatswesens. Dabei verdient hohe Anerkennung, dass die vielseitige, zeitraubende und höchst anspruchsvolle Arbeit für das Gemeinwesen zum guten Teil in der Freizeit und ehrenamtlich geleistet wird. Dieses «Milizsystem» unserer Demokratie hat sich zu allen Zeiten und in überzeugender Weise bewährt. Es bietet vor allem die höchst willkommene Möglichkeit, Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrung aus dem zivilen Arbeitsbereich auf dem Gebiet der Gemeindepolitik fruktifizierend anzuwenden. Dieses wertvolle Potential an Leistungskraft setzt allerdings die Bereitschaft für den Dienst an der Gemeinschaft all jener Bürgerinnen und Bürger voraus, die sich für die aktive politische Mitarbeit als befähigt erweisen. Diese Bereitschaft wiederum erfordert ein unbedingtes inneres Treuebekenntnis zur Demokratie als Staatsform einer Gemeinschaft von freien und verantwortungsbewussten Menschen.

In einem kleinen Gemeinwesen wie Bettingen mit seinen rund 1200 Einwohnern (840 im Dorf und 360 auf St. Chrischona) zählt das staatsbürgerliche Interesse erfreulicherweise geradezu zur Selbstverständlichkeit. Die Transparenz im politischen Geschehen ist gegeben, die Verhältnisse sind in fachlicher und personeller Hinsicht überblickbar und das zwischenmenschliche Gespräch, im Rahmen täglicher Begegnung, erfüllt noch seine Funktion von Meinungs- und Entscheidungsbildung.

Dass die Dorfgemeinde noch Trägerin des politischen Geschehens ist, zeigt sich u.a. besonders eindrücklich bei den jeweiligen Gemeindeversammlungen, die einen starken Besuch interessierter Gemeindemitglieder aufweisen und sich durch lebhafte Diskussion auszeichnen. Durch gesellige Veranstaltungen mannigfaltiger Art, beispielsweise Bannumgang, 1. August-Feier, Bazar des Frauenvereins, Jahresfeier des Turnvereins, Dorffest, werden Begegnungsflächen geschaffen und erweitert, und die Gemeindebehörde bleibt bemüht, die Bürgerschaft über alle wichtigen Vorkommnisse und Entscheide zeitgerecht zu orientieren.

So ist selbstverständlich, dass auch die Jungmannschaft von Bettingen in einer Umwelt aufwächst, welche die Politik nicht zum vornherein als unliebsame Angelegenheit einstuft. Im Gegenteil, die Jugend wird in Schule und Elternhaus mit mannigfachen Problemen des Gemeinwesens konfrontiert, um das Interesse und das Gefühl für politische Mitsprache und Mitverantwortung möglichst frühzeitig zu wecken, denn das Dichterwort: «Im Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland» behält auch in der heutigen Zeit seine volle Gültigkeit.

In diesem Sinn und Geist hofft die Bevölkerung von Bettingen, auch künftig mit den Problemen zurechtzukommen und gleichzeitig für die Zukunft planvoll vorzusorgen. Aus der Palette der Aufgaben, welche die Gemeinde im gegenwärtigen Zeitpunkt beschäftigen und auch weit in die Zukunft reichen, seien die drei wichtigsten Probleme kurz skizziert: Vorsorglicher Landerwerb in Grenzach-Wyhlen (BRD) unmittelbar an der Schweizergrenze zum Schutz der baselstädtischen Grünzone und der Erhaltung des einmalig schönen Erholungs- und Aussichtsgebietes im Neufeld / Mittlere Rütte (Schiittelhang).

Im Ratschlag der Regierung an den Grossen Rat wird festgestellt, dass Freiflächen in ausreichendem Umfang und in der Nähe des überbauten Gebietes eine Voraussetzung für das Wohlbefinden der städtischen Bevölkerung darstellen. Nördlich des Rheins verfügt Basel lediglich über zwei grössere, zusammenhängende Erholungsräume, nämlich in der Niederung entlang der Wiese, also der «Langen Erlen», und in der Höhe, mit entsprechender Fernsicht, die südwestlichen Teile des Dinkelberges wie «Hörnli», «Lenzen» und «Chrischona».

Dieses letztere Gebiet, unmittelbar an der Landesgrenze, bildet einen der meist aufgesuchten Erholungsräume von Bettingen. Bereits vor der Grünzonenplanung des Jahres 1962 wurden die Höhen um das Bettinger Tal von der Bebauung freigehalten und die unbehinderte Sicht in die Natur bewahrt.

Das an die Freifläche «Im Lenzen» / «Biräcker» anstossende «Neufeld» im Banne von Grenzach-Wyhlen blieb laut Entscheid des Regierungspräsidiums Südbaden als Reservebaufläche zunächst ausgeschieden. Nachdem die Gemeinde Grenzach im Hinblick auf den Mangel an Bauland mit Einwilligung des Landratsamtes von Lörrach das «Neufeld» erschloss, blieb indessen lediglich die sogenannte «Mittlere Rütte» von einer Uberbauung frei, während im nordöstlichen Teil des «Neufeldes» unterhalb der «Biräcker» der Abstand zur Landesgrenze auf 12 m reduziert wurde.

Der heute rechtsgültige Bebauungsplan zeigt gegenüber der früheren Planung wesentliche Verschlechterungen. Ausser einer Verdichtung der gesamten überbauung wurde die Bebauung auf der «Mittleren Rütte» gegen Norden hin ausgedehnt und der Abstand der Bauzone zur Landesgrenze auf 20 bis 40 m reduziert.

Im Mai 1976 wurde schliesslich durch den Gemeinderat Grenzach-Wyhlen das Begehren nach einer nochmaligen Erweiterung der Bauzone bis unmittelbar an die Landesgrenze vorgelegt; zur Abklärung des Begehrens wurden in der Folge Profilstangen aufgestellt. Die Bevölkerung von Bettingen, von Riehen, die Presse und ausserdem eine weite öffentlichkeit äusserten spontan ihre Entrüstung über den geplanten groben Eingriff in ein beliebtes, einmaliges und stark frequentiertes Erholungsgebiet.

Der Gemeinderat von Bettingen ist in dieser Angelegenheit unverzüglich an die baselstädtische Regierung gelangt, die ihrerseits beim Bürgermeisteramt GrenzachWyhlen, Landratsamt Lörrach, Regierungspräsidium Südbaden, Innenministerium des Landes Baden-Württemberg sowie beim Ministerpräsidenten selbst intervenierte, mit der Empfehlung, jegliche Erweiterung der Bauzone grundsätzlich abzulehnen und gleichzeitig eine Vergrösserung der Freihaltezone im geltenden Bebauungsplan vorzusehen, um den Landschaftscharakter so gut wie möglich zu erhalten und den freien Ausblick zu sichern.

Als Ergebnis dieser Intervention schlug der Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen der Gemeinde Bettingen den Erwerb der umstrittenen Landparzellen auf der «Mittleren Rütte» zur Sicherung der Freifläche vor.

Die Kosten für den Erwerb von insgesamt 16 758 m2 Bau- und Nichtbauland stellen sich auf rund Fr. 867 350.—. Die Gemeinde Bettingen sagte einen Beitrag von Fr. 100 000.— zu; ein Dorffest der Gemeinde soll weitere Fr. 50 000.— erbringen. Im Sinn und Geist des Gemeinschaftswerkes, im Interesse von Natur- und Heimatschutz, stiftete die Gemeinde Riehen Fr. 50 000.— à fonds perdu. Ausserdem erklärten sich die in GrenzachWyhlen tätigen Basler Chemiefirmen bereit, mitzuwirken, und zwar Ciba-Geigy mit 10 Prozent der gesamten Erwerbskosten, höchstens Fr. 100 000.— und HoffmannLa Roche mit 5 Prozent, maximal Fr. 50 000.—. Dem Kanton Basel-Stadt bleibt als Finanzierungsbeitrag noch eine Summe von rund Fr. 538 000.—. Dieser Betrag darf als gerechtfertigt gelten, da die Freiflächen in Bettingen doch vorwiegend der Erholung der Bevölkerung des eigentlichen Stadtgebietes dienen.

Fernseh-Turm Die Gemeinde Bettingen wird im Jahre 1984 nicht allein um eine Attraktion reicher sein, sondern ausserdem eine schweizerische Rekordleistung aufweisen, nämlich den höchsten Turm in unserem Lande. Der 240 Meter hohe Fernseh- und Radioturm als Teil der «Mehrzweckanlage» auf St. Chrischona, die rund 30 Millionen Franken kosten wird, darf als Wunderwerk moderner Technik bezeichnet werden. Das Projekt ist einem im Jahre 1974 durchgeführten Wettbewerb zu verdanken und wurde durch das Ingenieurbüro Aegerter und Bosshardt gemeinsam mit den Architekten Vischer und Weber ausgearbeitet und mit dem ersten Preis bedacht.

Die einzigartige Konstruktion zeigt einen sternförmigen Grundriss des Turmes mit drei Streben. Damit gewinnt der Turm eine so grosse Festigkeit, dass er auch Stürmen bis zu 180 km/h zu widerstehen vermag, ohne dass die Richtstrahlverbindungen gestört werden. Des schlechten Baugrundes wegen müssen 13 Meter tiefe Hohlfundamente gelegt werden, deren Aushub so schwer ist wie der ganze Fernsehturm.

Der neue Turm wird seinen Standort unmittelbar neben dem 136 Meter hohen bisherigen «Beromünster-Turm» finden. Diese Standortbestimmung hat den Vorteil, dass das Sendeprogramm im Verlauf der Bauzeit keinen Unterbruch erfährt und die Hausantennen und Richtstrahlverbindungen nicht neu eingestellt werden müssen. Die neue Anlage wird bloss mit einer höchstens sechs Mann zählenden Unterhaltsequipe betrieben. Der normale Betriebsablauf— Ein- und Ausschalten des Senders, Umschalten auf Reserve-Sender bei Störungen und überwachung — wird von den Schaltzentren ferngesteuert.

Der Chrischona-Sender bedient ungefähr eine halbe Million Einwohner der Region mit drei Fernseh- und zwei UKW-Radio-Programmen. Ausserdem enthalten die fünf Richtstrahlterrassen 29 Antennenspiegel für Telefonverbindungen, Polizei-, Schiffahrtsfunk und Fahrzeugtelefonie, aber auch als Zubringer der TV- und UKW-Programme zu Gemeinschaftsanlagen und für temporäre Fernseh-Richtstrahl-Verbindungen bei Sportveranstaltungen usw.

Zur technischen Einrichtung ist zu bemerken, dass am oberen Mast Rundstrahlantennen angebracht werden, welche die schweizerischen TV- und UKW-Programme in die Region ausstrahlen. Die Höhe wurde so gewählt, dass zur Gegenstation auf dem Chasserai Sichtverbindung besteht. In den Terrassen sind ferner die Richtstrahlsender und sogar ein 200 m3 grosses Wasserreservoir für St. Chrischona eingebaut. Im Turmsockel werden die TV- und UKW-Sender des Antennenmastes, Stromversorgung, Büros, Heizung und Luftschutzräume untergebracht. Im sternförmigen Turm, dessen markantes Licht-SchattenProfil eine optisch elegante Wirkung erzielt, führen Waren- und Personenlift, Treppe und Leitungsschacht auf die Richtstrahlterrassen.

Der Turm wird in sogenannter Kletterschalung erstellt — ein Schalungselement wird sukzessive in die Höhe getrieben. Der Baubeginn ist für 1980 vorgesehen. Im Jahre 1982 soll der Turm im Rohbau fertiggestellt sein, und zwei weitere Jahre benötigt die PTT, um ihre Anlagen zu installieren. Der Sendebetrieb wird also endgültig nicht vor 1984 aufgenommen werden können.

Da und dort taucht verständlicherweise die Frage auf, weshalb der Fernseh- und Radioturm nicht mit einem Restaurant ausgestattet wird, wie beispielsweise jener in Stuttgart, der es zu einer geradezu weltweiten Berühmtheit gebracht hat. Dazu ist festzustellen, dass St. Chrischona die einzige grössere Naherholungszone des Kantons Basel Stadt darstellt. Ferner sprach die Rücksichtnahme auf rund 110 Patienten in der Chrischonaklinik des Bürgerspitals, sowie auf die Insassen des Alters- und Pflegeheimes auf St. Chrischona gegen einen Restaurationsbetrieb. Dieser hätte ja neben allen Umtrieben auch die Errichtung eines grossen Parkplatzes erfordert und überdies wäre die Wohnqualität des Dorfes Bettingen durch die Lärmimmissionen des Durchgangsverkehrs in nicht zu verantwortender Weise beeinträchtigt worden. Den Spaziergängern und Gästen von St. Chrischona bleibt immerhin die gut geführte Gaststätte des WaldrainRestaurants.

Ladensterben auch in Bettingen
Die Verkaufsfiliale der COOP Basel ACV bot schon seit einiger Zeit Anlass zu lebhaften Diskussionen. Die Gemeindebehörde blieb mit allen Mitteln bestrebt, dem Dorfe Bettingen eine angemessene Einkaufsstelle zu erhalten. Ungeachtet aller Bemühungen Hess sich aber die endgültige Schliessung der COOP-Filiale im April 1979 nicht vermeiden. Nachdem die Gemeindeversammlung die Zustimmung zum Kauf der in Frage stehenden Liegenschaft versagte, war eine andere Lösung zur Weiterführung einer Einkaufsstelle anzustreben. Sie bot sich sozusagen in allerletzter Stunde durch die Bereitwilligkeit der USEGO zur Eröffnung eines Ladengeschäftes als Familienbetrieb. Die COOP Basel ACV bot entgegenkommenderweise Hand zum guten Kompromiss, indem zeitgemässe und damit annehmbare Mietbedingungen festgelegt werden konnten, die nach menschlichem Ermessen und heutiger Berechnung die Existenzfähigkeit des Ladengeschäftes sichern sollten. Dies wird um so eher gelingen, wenn die Bevölkerung von Bettingen eine verständnisvolle und solidarische Haltung von Dauer zeigt, die darin besteht, dass das Gros der täglichen Einkäufe von Nahrungsmitteln und weiteren Artikeln des täglichen Bedarfes im ortgebundenen Geschäft getätigt werden.

Die dank vereinten Bemühungen aller Kreise zustandegekommene erfreuliche Lösung ist einmal mehr ein Beweis dafür, dass taugliche und echt demokratische Rezepte zur Bewältigung hängiger Probleme nur auf dem Wege offener Gespräche realisierbar sind.

Mit diesen drei Ausschnitten aus dem Geschehen in der Gemeinde Bettingen gewinnt die Leserschaft des Riehener Jahrbuches 1979 blitzlichtartig Einblick in den Aufgabenbereich der kleinen Gemeinde «auf dem Berg». Gewiss, der Aufgabenkatalog der grossen Schwestergemeinde Riehen zeigt ein anderes Format und eine andere Bedeutung. Zwischen beiden Gemeinden findet sich aber auch viel Gemeinsames. Dazu gehört vor allem das lebhafte politische Interesse und Engagement der Bürgerinnen und Bürger, die sich mit «ihrem» Dorf innerlich verbunden fühlen und dieses nicht bloss als Schlafstätte betrachten. Gemeinsam ist aber auch das Bewusstsein der Mitverantwortung; denn das Geschick einer Gemeinde, ob gross oder klein, wird von der Gesamtheit ihrer Bevölkerung geformt und geprägt. In der Dorfgemeinschaft wirken die lebendigen und damit gestaltenden Kräfte unserer Demokratie. Aus den Gemeinden entwickelt sich auch der politische Nachwuchs für die Mitarbeit auf der höheren Ebene von Bund und Kanton. Dieses Bewusstsein darf das Riehener Volk mit ganz besonderem Stolz erfüllen, war es doch ihr Bürgermeister Rudolf Wettstein, der vor mehr als drei Jahrhunderten das Konzept der eidgenössischen Selbständigkeit und Neutralität erfasst und realisiert hat. Mit seinem Weitblick und seiner Tatkraft legte er die Grundlage zum schweizerischen Staatsgedanken!

Die Gemeinsamkeit von Riehen und Bettingen ergibt sich nicht zuletzt auch aus ihrem Sonderstatut als selbständige Dorfgemeinden des Kantons Basel-Stadt. Es soll ja auch Basler geben, die unsere beiden Landgemeinden kaum mit Namen kennen. Dabei ist deren Selbständigkeit als Gemeinwesen keineswegs selbstverständlich. Wer einigermassen in der Dorfgeschichte von Riehen und auch von Bettingen bewandert ist, weiss zweifellos über die Tatsache Bescheid, dass von einer Einverleibung beider Gemeinden zur Stadt — ähnlich wie im Falle von Klein-Hüningen — in früheren Zeiten die Rede war. Zur Ehre von Bettingen darf festgestellt werden, dass zu dieser kritischen Zeit um die Jahrhundertwende der damalige Gemeindepräsident von Bettingen über den Weitblick verfügte, den Eingliederungsbestrebungen seitens der Stadt Basel entgegenzuwirken und den schliesslichen Entscheid auf diplomatische Art so lange auf die lange Bank zu schieben, bis ein Anschluss keine Aktualität mehr aufwies. Der Politiker mag aus dieser Episode die alte Weisheit entnehmen, dass zum erfolgreich betriebenen politischen Metier nicht allein das entschlossene Handeln, sondern auch das gelegentliche Abwarten gehört. Die Zeit bringt oftmals Lösungen, die des Menschen Verstand nicht unmittelbar zu erfassen weiss. So darf denn auch das weise Wort «Demokratie ist eine Staatsform der Geduld» für unser politisches Denken und Handeln Gültigkeit beanspruchen.

Wenn im Riehener Jahrbuch der kleinen Gemeinde Bettingen das Wort geboten wird, so soll diese freundliche Geste abschliessend herzlich verdankt werden. Die Freunde und Gesinnungsgenossen «auf dem Berg» erkennen darin auch ein Zeichen alter, freundschaftlicher Verbundenheit, die sich zu allen Zeiten hervorragend bewährt hat. Ungezählte Bande der Freundschaft bestehen zwischen Riehen und Bettingen auf allen Gebieten menschlicher Tätigkeit. Diese erwiesen sich zu allen Zeiten als sehr wertvoll und werden auch dazu mithelfen, die in Zukunft auf unsere Gemeinden zukommenden Probleme zu mei Stern. Dass diese Probleme keinen Mangelartikel darstellen, erhellt mit eindrücklicher Deutlichkeit aus dem Riehener Jahrbuch. Die Gemeinde Bettingen hofft, auch in Zukunft in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Riehen ihren Teil zur Lösung von gemeinsam interessierenden Fragen beitragen zu können.

Das Riehener Jahrbuch 1979 bietet auch der Leserschaft von Bettingen eine höchst anregende und zukunftsweisende Lektüre. Dieses bedeutet sowohl eine Standortbestimmung wie auch einen Wegweiser für die absehbare Zukunft, die zu gestalten in erster Linie eine Aufgabe unserer nachrückenden Generation sein wird, für welche das Jahrbuch ein Vademecum staatsbürgerlichen Denkens und Handelns darstellt.

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